May 2, 2020 / 11:01 PM / 22 days ago

VIRUS-TICKER-Seehofer erteilt Österreichs Reiseplänen eine Absage

03. Mai (Reuters) - Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

01.00 Uhr - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat ich gegen eine vorschnelle Wiederaufnahme des Reisebetriebes zwischen Deutschland und Österreich ausgesprochen. “Solange das Virus keinen Urlaub macht, müssen auch wir uns mit unseren Reiseplänen beschränken – so verständlich der Wunsch für die Menschen und die Tourismusbranche auch ist. Der Infektionsschutz gibt da den Zeitplan vor”, sagte Seehofer zu “Bild am Sonntag”. Ob und wann wieder Urlaub gemacht werden könne, hänge vom Infektionsgeschehen ab. “Niemand will die Bewegungsfreiheit der Bürger länger einschränken als unbedingt nötig. Aber leichtsinnige Öffnungen, die später in Gestalt erhöhter Ansteckungszahlen zurückschlagen, helfen niemandem.” Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz hält eine baldige Öffnung der Grenzen zu Deutschland für möglich. Sein Land hofft auf deutsche Touristen spätestens in den Sommerferien.

00.40 Uhr - In Brasilien ist die Zahl der Infektionen innerhalb von 24 Stunden um 4970 auf 95.559 gestiegen. Das teilt das Gesundheitsministerium des Landes mit. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 421 auf 6750.

00.26 Uhr - Die SPD kann in der Wählergunst nicht von ihrem Krisenmanagement in der Coronavirus-Pandemie profitieren. Im Sonntagstrend, den das Umfrageinstitut Kantar für “Bild am Sonntag” erhebt, verlieren die Sozialdemokraten einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und kommen nun auf 15 Prozent. Sie sind damit wieder gleichauf mit den Grünen, die ebenfalls bei 15 Prozent landen. Die Union verliert zwar einen Prozentpunkt, ist aber trotzdem klar stärkste Partei. Sie kommt auf 37 Prozent und liegt damit 22 Prozentpunkte vor ihrem Koalitionspartner. Die AfD setzt ihren Erholungskurs fort und kommt nun auf zwölf Prozent (plus ein Prozentpunkt), die Linkspartei bleibt bei neun Prozent, die FDP liegt stabil bei sechs Prozent.

00.00 Uhr - Die Bundesregierung rechnet nicht mit Zuschüssen zur Bundesagentur für Arbeit trotz rund zehn Millionen angemeldeter Kurzarbeiter. “Aus der Finanzkrise wissen wir, dass nur ein Teil der zur Kurzarbeit Angemeldeten diese dann auch wirklich in Anspruch nimmt”, sagt Kanzleramtsminister Helge Braun der “Welt am Sonntag”. Die Regierung könne zwar nicht ausschließen, dass die Rücklagen der Bundesagentur in diesem Jahr aufgebraucht werden. “Aber noch habe ich den Optimismus, dass sie reichen.” (Zusammengestellt von der Reuters-Redaktion in Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2888 5168)

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